Rhythmus
Bei Rhythmus leuchten farbige Felder nacheinander auf. Kinder merken sich die visuelle Folge und tippen sie anschließend in derselben Reihenfolge nach.
Was wird bei Rhythmus geübt?
Das Spiel übt das genaue Wahrnehmen, kurzfristige Merken und geordnete Wiedergeben visueller Reihenfolgen. Die Rastergrößen 2×2, 3×3 und 4×4 verändern die Zahl möglicher Positionen. Die Längen Kurz, Mittel und Lang umfassen drei, fünf oder acht Schritte.
Warum ist das wichtig?
Reihenfolgen zu erfassen und für kurze Zeit verfügbar zu halten, beansprucht Aufmerksamkeit und visuell-räumliches Arbeitsgedächtnis. Diese Funktionen werden bei vielen Lernhandlungen benötigt. Aus dem Spiel allein lässt sich jedoch keine Verbesserung von Lesen, Rechnen oder Schreiben ableiten.
Didaktischer Hinweis
Trotz des Namens übt die aktuelle App keine Noten, Takte oder hörbaren Rhythmen, sondern visuelle Sequenzen. Für eine passende Anforderung sollten Raster und Folgenlänge getrennt gesteigert werden. Kurze Folgen eignen sich zum Kennenlernen; längere Folgen verlangen deutlich mehr Merkspanne.
Für wen ist das Spiel geeignet?
Geeignet ist Rhythmus für Kinder, die kurze visuelle Merkspiele mögen. Das 2×2-Raster mit drei Schritten ist der leichteste Einstieg. Größere Raster und Folgen mit fünf oder acht Schritten passen zu Kindern, die einfache Sequenzen bereits sicher wiedergeben.