Rakete
Bei Rakete planen Kinder eine Folge aus Pfeilbefehlen, starten das Programm und beobachten, ob das Raumschiff auf der zufällig erzeugten Route sicher das Ziel erreicht.
Was wird bei Rakete geübt?
Kinder zerlegen einen Weg in eindeutige Schritte und ordnen Pfeilbefehle zu einem kleinen Programm. Nach dem Start wird die Folge automatisch ausgeführt und kann anhand der Rückmeldung verbessert werden. Wände, Hindernisse, Münzen sowie später Boost-Strecken, Nebel und Portale verändern die Planung.
Warum ist das wichtig?
Algorithmen verstehen und anwenden sowie Probleme strukturiert zerlegen gehören laut Mathematikstandards zur informatischen Grundbildung. Das Spiel macht Reihenfolge, Ausführung und Fehlersuche unmittelbar sichtbar. Zugleich werden Wege, Richtungen und räumliche Beziehungen genutzt.
Didaktischer Hinweis
In Leicht und Mittel kann ein Kind den geplanten Weg vor dem Flug laut beschreiben und nach einer Kollision den rot markierten Befehl untersuchen. Ab Schwer wird die Karte erst mit „Start“ sichtbar. Für den Highscore zählen Planungszeit und geräteunabhängig berechneter Flug nur beim erfolgreichen ersten Versuch. Münzen verbessern die Wertungszeit um je 1,5 Sekunden, insgesamt höchstens um 15 Prozent. Nach einem Fehler bleibt das richtige Präfix zum Weiterlernen erhalten, die rot markierte Zeit wird aber nicht mehr gewertet.
Für wen ist das Spiel geeignet?
Rakete eignet sich für Kinder mit ersten Erfahrungen in Richtungen und Schrittfolgen. Leicht bietet kurze, übersichtliche Wege. Mittel erweitert die Planung; Schwer, Super und Extrem verbinden zunehmend mehrere Mechaniken und passen zu Kindern, die anspruchsvollere Logik- und Programmieraufgaben mögen.